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The Darkness Review


Hart, aber herzlich! So könnte man Jackie Estacado, den Hauptprotagonisten von The Darkness, mit wenigen Worten beschreiben. Nach The Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay liefern die Starbreeze Studios ein noch viel düsteres Game. Wer Riddick Angst einflößend fand, wird sich vor der Finsternis noch mehr fürchten. Hält The Darkness, was es verspricht oder kann man wieder nur einen weiteren 0815-Shooter erwarten?


Story:



Bei The Darkness handelt es sich um eine Comic-Adaption, in der die Geschichte von Jackie Estacado, einem Mafia-Killer der Franchetti Familie, erzählt wird. Jackie erhält zu seinem 21. Geburtstag eine besondere Macht - die Finsternis! Die Finsternis ist eine uralte Macht, die sogar älter als das Licht ist. Ihre Wirte sind meistens Personen, die einen starken Bezug zur Gewalt und zum Bösen haben. Jackie lebt in New York, wo er vor Jahren von seinem Onkel Paulie, dem Boss der Franchetti Familie, aus dem Waisenhaus geholt wurde um für ihn die Drecksarbeit zu erledigen.


Gameplay:

Adventure oder First-Person-Shooter? Wieso nicht beides? The Darkness verbindet diese beiden Elemente genauso gut wie Riddicks X-Box und PC Abenteuer. Jackie kann im Spiel mehrere Stadtteile New Yorks schnell per U-Bahn erreichen und dort mit jeder Person reden um Informationen für das Voranschreiten im Spiel zu erhalten.



Jackie kann aber aber auch ganz anders. Wenn Worte nicht mehr helfen, packt Jackie zu seinen Waffen. Er kann 2 Pistolen gleichzeitig benutzen und ähnelt dabei dem altbekannten Max Payne. Doch Jackie braucht keine Bullet-Time um seine Gegner auszuschalten. Er braucht nur eine dunkle Ecke um seine finsterne Macht zu aktivieren. Sobald Jackie dies tut, erscheinen 2 Dämonen links und rechts, die wie ein unkontrollierter Parasit erscheinen. Im Darkness-Modus ist Jackie so gut wie unbesiegbar, Vorraussetzung ist aber, dass es dunkel ist. Denn das Licht ist die einzige Schwäche der Finsternis. Jackie kann auch Stealth-Kills vollführen, von denen aber 4 von 24 in der deutschen Version fehlen, da 2K Games nicht wollte, dass das Spiel auf dem Index landet. Genauso siehts mit den Dämonen Köpfen aus. In der deutschen Version saugen sie die Seelen der Gegner auf, wobei in den anderen Versionen sich die Dämonen Köpfe von den Herzen der Gegner stärken. Dennoch leidet der Spielspaß kaum an der Kürzung der deutschen Version.



Jackie erhält im Laufe des Spiels weitere Kräfte wie zum Beispiel einen Tentakelarm oder Möglichkeit ein schwarzes Loch herbei zu zaubern. Ihm ist es auch möglich kleine Diener auf zu rufen. Diese kleinen Teufel werden Darklinge genannt und können dem Spieler das Leben erleichtern. Sie können Schalter für Jackie Schalter betätigen, Lichtquellen zerstören oder einfach Gegner ausschalten.
Neben dem Singleplayer-Modus ist es auch möglich The Darkness im Multiplayer-Modus zu spielen. Hier werden 4 verschiedene Modi angeboten, in denen bis zu maximal acht Spieler im Deathmatch, Team Deathmatch, Capture the Flag oder Survival antreten dürfen. Im Multilayer-Modus kann man sich jederzeit in einen Darkling verwandeln und durch die Level klettern.


Präsentation/Grafik/Sound:

The Darkness lebt von seiner Stimmungs vollen Atmosphäre und dichten Story. Das verdankt das Spiel größtenteils der perfekten englischen Sprachausgabe. Für die Stimme der Finsternis konnten sich die Starbreeze Studios den Ex-Faith-No-More-Frontman ans Land ziehen. Neben der sehr guten Sprachausgabe glänzt auch die passende Musikuntermalung des Spiels. Für jede Menge Abwechslung sorgen die im Spiel verteilten TVs, auf denen Musik Clips oder Serien wie Flash Gorden über Bildschirm laufen. Das Spiel hat auch seine Schattenseiten. Die Karte der Stadtteil ist unübersichtlich und fehlt ein Anzeige-Punkt, der die Position des Spielers zeigt. Der Multiplayer-Modus ist sehr laggy und die Framerate ist an wenigen Stellen im Spiel instabil.




Fazit:

Auch wenn The Darkness einige Kritikpunkte aufweisen, überzeugt es trotzdem und bietet sehr viel Positives. Eine packende und fesselnde Story, beeindruckende Grafik, perfekte Sprachausgabe und die Möglichkeit den Bad Guy zu spielen.
Auch wenn das Game mit einigen Mängeln zu kämpfen hat, überzeugt es mit schöner Grafik, fesselnder Story und einer perfekten Präsentation. Die Entwickler haben einen Patch für den enttäuschenden Multiplayer-Modus versprochen. Zum Schluss kann nur gesagt werden: "Come embrace the Darkness!"

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